
Stuttgart: Metallteile in Halloween-Süßigkeiten gefunden
Zwei Kinder haben in Stuttgart spitze Metallgegenstände in ihren an Halloween gesammelten Süßigkeiten entdeckt. Beide blieben unverletzt. Die Polizei ermittelt und fordert Eltern auf, Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu kontrollieren.
Stuttgart: Kinder finden Nagel und Metallstift in Halloween-Süßigkeiten
In Stuttgart hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen, nachdem zwei Kinder spitze Metallgegenstände in Süßigkeiten entdeckt hatten, die sie an Halloween gesammelt hatten. Die Fälle wurden aus den Stadtteilen Kaltental und Bad Cannstatt gemeldet. Das neunjährige Mädchen und der elfjährige Junge blieben unverletzt. Die Polizei fordert Eltern auf, die gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen.
Nach Angaben der Polizei hatte das neunjährige Mädchen am Halloween-Abend im Bereich Kaltental Süßigkeiten gesammelt. Am Montag, dem 2. November 2026, entdeckte es einen kleinen Nagel in einem Kaubonbon.
Der zweite Fall wurde am Dienstag, dem 3. November, bekannt. Ein elfjähriger Junge, der an Halloween in Bad Cannstatt unterwegs gewesen war, fand einen Metallstift in einem Fruchtgummi.
In beiden Fällen gingen Anzeigen bei der Polizei ein. Verletzungen wurden bei keinem der beiden Kinder festgestellt.
Polizei warnt vor beschädigten Verpackungen
Die Stuttgarter Polizei untersucht nun die Hintergründe der Vorfälle. Bislang liegen keine veröffentlichten Erkenntnisse darüber vor, wer die Metallgegenstände in die Süßigkeiten gebracht haben könnte und zu welchem Zeitpunkt dies geschah.
Die Beamten empfehlen, sämtliche an Halloween gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr genau zu kontrollieren. Besonders geachtet werden sollte auf beschädigte Verpackungen, Einstichstellen, kleine Löcher und ungewöhnliche Verformungen.
Wer einen Fremdkörper in einer Süßigkeit entdeckt, sollte diese keinesfalls essen. Die Polizei rät dazu, das Produkt möglichst unverändert zusammen mit seiner Verpackung aufzubewahren und die Beamten zu verständigen.
Auch der Fremdkörper sollte möglichst nicht entfernt werden, damit mögliche Spuren für die Ermittlungen erhalten bleiben.
Polizei sucht Zeugen und weitere Betroffene
Die Ermittler bitten Personen, die Hinweise zu den Vorfällen geben können, sowie mögliche weitere Geschädigte, sich bei der Polizei zu melden.
Für Hinweise im Zusammenhang mit Kaltental ist das Polizeirevier 3 Gutenbergstraße unter 0711 8990 3300 erreichbar.
Informationen zum Fall in Bad Cannstatt nimmt das Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße unter 0711 8990 3600 entgegen.
Ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, geht aus den bisherigen Polizeiangaben nicht hervor. Die Ermittlungen dauern an.

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