Frankfurt rüstet sich für den Winter: Mehr als 630 Schlafplätze

Frankfurt rüstet sich für den Winter: Mehr als 630 Schlafplätze

Frankfurt stellt im Winter mehr als 630 Notübernachtungsplätze bereit. Kältebus und Straßenambulanz helfen obdachlosen Menschen. Alle wichtigen Telefonnummern.

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Frankfurt stellt für obdachlose Menschen in diesem Winter mehr als 630 Notübernachtungsplätze bereit. Der Kältebus ist seit Oktober wieder jede Nacht unterwegs. Mobile Sozialdienste und medizinische Hilfsteams ergänzen das Angebot.
FRANKFURT | 4. November 2026 — Mit Blick auf die kalte Jahreszeit hat Frankfurt seine Hilfsangebote für Menschen ohne festen Schlafplatz erweitert. Mehr als 630 Notübernachtungsplätze stehen im Stadtgebiet zur Verfügung. Zusätzlich sind mobile Hilfsteams nachts im Einsatz, um Menschen zu erreichen, die im Freien übernachten.
 
Schätzungen zufolge leben in Frankfurt rund 300 Menschen auf der Straße. Die Notunterkünfte werden von freien Wohlfahrtsträgern im Auftrag der Stadt betrieben.
 
175 zusätzliche Plätze in vier Einrichtungen
Caritas und Diakonie haben im August und September insgesamt 175 neue Übernachtungsplätze in vier Einrichtungen geschaffen.
 
Zuvor war die Notübernachtungsstätte an der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor mit ihren 150 Schlafplätzen im Sommer geschlossen worden.
 
Mit den neu eingerichteten Unterkünften wurde das Angebot an geschützten Übernachtungsmöglichkeiten erweitert.
 
Kältebus fährt jede Nacht durch Frankfurt
Seit Anfang Oktober ist der Kältebus des Frankfurter Vereins wieder regelmäßig nachts im Stadtgebiet unterwegs.
 
Die Helfer bieten obdachlosen Menschen an, sie in eine Notunterkunft zu bringen. Wer lieber im Freien bleiben möchte, kann vor Ort mit notwendigen Hilfsmitteln versorgt werden.
 
Auch die aufsuchende Sozialarbeit und die Elisabeth-Straßenambulanz sind im Einsatz. Sie unterstützen Menschen auf der Straße und leisten bei Bedarf medizinische Hilfe.
 
Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl betonte, dass Frankfurt über ein verlässliches Hilfenetz für Menschen in sozialen Notlagen verfüge.
 
Auch Ralph Rußmann vom Caritasverband Frankfurt und Christine Heinrichs vom Frankfurter Verein hoben die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen hervor.
 
Diese Telefonnummern helfen im Notfall
Wer in Frankfurt einen hilfsbedürftigen Menschen im Freien entdeckt, kann die zuständigen Hilfsdienste verständigen.
 
Kältebus des Frankfurter Vereins: 069 / 431414
 
Städtische Hotline „Not sehen und helfen“: 069 / 212-70070
 
Die städtische Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Bei akuter Lebensgefahr gilt die Notrufnummer 112.
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