Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist tot. Der 55-jährige Politiker wurde in einem Berliner Hotelzimmer gefunden. Die Ermittler untersuchen die Umstände seines Todes.
Die Nachricht vom plötzlichen Tod Hubert Aiwangers hat die deutsche Politik erschüttert. Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Bundesvorsitzende der Freien Wähler wurde am Mittwochabend, dem 4. November 2026, leblos in seinem Hotelzimmer im Berliner Bezirk Mitte entdeckt.
Mordkommission untersucht Todesumstände
Die Berliner Staatsanwaltschaft und die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin (LKA) haben Ermittlungen aufgenommen.
Dabei soll geklärt werden, woran der 55-Jährige gestorben ist und unter welchen Umständen es zu seinem Tod kam. Auch die Frage, ob eine Beteiligung Dritter ausgeschlossen werden kann, ist Gegenstand der Untersuchungen.
Eine abschließende Feststellung zur Todesursache liegt bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.
Aiwanger stand sowohl dem bayerischen Landesverband als auch der Bundespartei der Freien Wähler vor. Seit 2018 gehörte er als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident der bayerischen Staatsregierung an.
Sein unerwarteter Tod löste insbesondere in der bayerischen Politik große Bestürzung aus.
Heute am frühen Abend wurde der stellvertretende Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Hubert Aiwanger, tot in seinem Hotelzimmer im Berlin-Mitte aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Berlin und die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ziel des Todesermittlungsverfahrens ist es, die konkrete Todesursache und den Hergang des Todes herauszufinden sowie ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen. Die Ermittlungen dauern an. ^tsm
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) November 4, 2026