
Belgien suchte ihn – in Istanbul wurde er gefasst
In Istanbul wurde der von Belgien gesuchte S.G. festgenommen. Er soll an einem Schmuggel von zwei Tonnen Kokain aus Kolumbien nach Europa beteiligt sein.
Ein international gesuchter Verdächtiger ist im Istanbuler Stadtteil Zeytinburnu festgenommen worden. S.G. soll an einem Drogennetzwerk beteiligt gewesen sein, das zwei Tonnen Kokain aus Kolumbien über Belgien nach Europa transportierte.
Die türkische Polizei hat in Istanbul einen Mann festgenommen, gegen den die belgische Justiz wegen mutmaßlichen Drogenhandels und der Gründung einer kriminellen Vereinigung vorgeht. Der international gesuchte S.G. wurde im Stadtteil Zeytinburnu aufgespürt.
An dem Einsatz waren die Abteilungen für Drogenbekämpfung und Nachrichtendienst der Istanbuler Polizei beteiligt. Nach Angaben der türkischen Behörden soll der Verdächtige eine führende Rolle innerhalb einer großen, in Belgien tätigen Kokainorganisation gespielt haben.
Zwei Tonnen Kokain zwischen sechs Tonnen Kupferpulver
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Drogentransport von Kolumbien nach Belgien. Dabei sollen zwei Tonnen Kokain in einer Ladung von sechs Tonnen Kupferpulver verborgen worden sein. Von Belgien aus soll die Ware in weitere europäische Länder gelangt sein.
Den Ermittlungsangaben zufolge soll S.G. das internationale Netzwerk mit aufgebaut und geleitet haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, aus den Drogengeschäften erhebliche Einnahmen erzielt und chemische Substanzen beschafft zu haben.
Mit der Festnahme in Zeytinburnu befindet sich der von Belgien gesuchte Verdächtige nun im Gewahrsam der türkischen Behörden. Weitere Einzelheiten zu einem möglichen Auslieferungsverfahren wurden zunächst nicht bekannt gegeben.

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