
Lula gewinnt in Brasilien: Historisches Wahlergebnis
Brasilien-Wahl 2026: Lula da Silva besiegt Flávio Bolsonaro mit 51,77 Prozent und wird zum vierten Mal zum Präsidenten gewählt.
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien hat sich Luiz Inácio Lula da Silva durchgesetzt. Obwohl er im ersten Wahlgang hinter seinem Herausforderer lag, gewann Lula mit 51,77 Prozent der gültigen Stimmen und wurde zum vierten Mal zum Präsidenten gewählt.
Die Präsidentschaftswahl in Brasilien hat am 25. Oktober 2026 mit einem bemerkenswerten Ergebnis geendet. Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva setzte sich in der Stichwahl gegen Senator Flávio Bolsonaro durch, der den ersten Wahlgang noch angeführt hatte.
Auf den Kandidaten der Arbeiterpartei (PT) entfielen nach den veröffentlichten Ergebnissen 51,77 Prozent der gültigen Stimmen. Sein Herausforderer Flávio Bolsonaro von der Liberalen Partei (PL) erreichte 48,23 Prozent.
Rückstand aus der ersten Runde aufgeholt
Am 4. Oktober hatte Bolsonaro mit 47,03 Prozent vor Lula gelegen, der 45,16 Prozent erhielt. In der entscheidenden zweiten Runde kehrte sich das Kräfteverhältnis um.
Damit gelang erstmals seit dem Ende der Militärherrschaft im Jahr 1985 einem Präsidentschaftskandidaten der Wahlsieg, obwohl er im ersten Wahlgang nur den zweiten Platz belegt hatte.
Vierte Amtszeit für Lula
Lula stand bereits von 2003 bis 2010 zwei Amtszeiten lang an der Spitze Brasiliens. Im Jahr 2023 kehrte er ins Präsidentenamt zurück. Mit seinem jüngsten Wahlsieg wurde er nun für eine vierte Amtszeit gewählt.
Für den 80-Jährigen war es die siebte Kandidatur bei einer Präsidentschaftswahl. Der Abstand zwischen den beiden Bewerbern betrug im zweiten Wahlgang rund 3,5 Prozentpunkte.

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